Home arrow Ferienhäuser / Regionen> arrow 3 Nord Trondelag Neu>
3 Nord Trondelag Neu> PDF 

 

 

 


Fjord-Tours Ferienhäuser 09932/908872 www.fjord-tours.de auf einer größeren Karte anzeigen

Die Regionen Norwegens

Klicken Sie links im Menü auf Ihre Häuserauswahl oder Sie klicken einfach auf die Übersichtskarte und suchen sich Ihr Ferienhaus. Sie können die Karte bewegen und die Häuser direkt heranziehen. Mit Klick auf das grüne Haus gelangen Sie direkt zum Namen des Hauses. Dann können Sie links im Menü zu den Preisen und der Beschreibung des Hauses gelangen.

Viel Spaß.

 

 

 

Fylke Nord-Trøndelag ist der Anfang der Region, den die Norweger „Die grüne Arktis“ nennen. Die Nähe zum Nordpol sollte einen vermuten lassen, daß hier tundraähnliche Verhältnisse herrschen. Dank des Golfstromes findet man jedoch eine grüne, vielfältige und blühende Natur. Es wird Getreide angebaut und überall gibt es Obstplantagen, vorwiegend mit Äpfeln.

Im Winter kann man im Inland dann schon eher arktische Verhältnisse erleben. Temperaturen von -40°C, Wind und Schneestürme sind keine Seltenheit. Dafür entschädigen die oft heißen und hellen Sommer mit ihren kurzen Nächten die Einwohner für so manch kalten Wintertag.

Die E6 ist in Nord-Trøndelag die wichtigste Hauptstraße. Ziemlich in der Mitte zwischen der Küste und der Grenze zu Schweden führt sie entlang des Trondheimfjordes und des Snåsavatnet nach Norden. Dabei kommt man am nördlichsten Zipfel des Trondheimfjordes nach Steinkjer, der Bezirkshauptstadt. Sie wurde 997 von Olav Trygvasson als Handelsort gegründet.

Überhaupt ist Nord-Trøndelag reich an sehr alten Siedlungen und geschichtsträchtigen Gegenden. 25 km nördlich von Steinkjer findet sich am östlichen Ufer des Snåsavatnet eine ca. 5000 Jahre alte Felszeichnung des Rentiers „Bølarreinen“ in Lebensgröße.

Weiterhin findet der historisch interessierte 30km südlich von Steinkjer den Ort Stiklestad. Im Jahre 1030 fand hier die Christianisierungs- - Schlacht statt. Olav II. Haraldsson - heute besser bekannt als der Heilige Olav, der Schutzpatron Norwegens - verlor dabei sein Leben. Dies wird Jahr für Jahr auf der größten Freilichtbühne Europas beim „Spiel vom Heiligen Olav“ nachgespielt. Ebenso historisch interessant ist Namdalen im Norden von Nord-Trøndelag. Erwähnenswert ist z.B. das Küstenmuseum „Woxengs Samlinger“ mit dem Fischerdorf Sørgjæslingan, das Samische Museum und über 1000 historische Denkmäler. In dieser Region mit Bergen und idyllischer Schärenküste wird der ganzen Familie etwas geboten.

Auch die alte Fischerstadt Rørvik auf der Insel Vikna ist voller Sehenswürdigkeiten. In einem der vielen kleinen Straßencafes in der angrenzenden Altstadt von Rørvik können sie das Ein- und Auslaufen der Hurtigruten Schiffe beobachten. Nur in Rørvik haben sie jeden Abend die Möglichkeit das nach Nordgehende und das in Richtung Süden fahrende Hurtigruten Schiff gleichzeitig im Hafen zu sehen. Ein kostenloser Rundgang auf diesen weltberühmten Postschiffen bewegt sie vielleicht dazu, selbst einmal eine Reise entlang der norwegischen Küte zu unternehmen. Wenn sie das maritime Flair der norwegischen Küstenstädte und die Geschichte der Fischerei lieben, sind sie in Rørvik Rorbuer genau richtig. Im Küstenmuseum Norveg wird die Vergangenheit dieser Region wieder greifbar und lebendig.

Die Insel Leka an der Namdalkyste ist für ihr rötliches und die gewaltigen Fischbestände Gestein bekannt. Viele Sportfischer aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Leka um den Fang ihres Lebens zu machen. Nirgendwo in Mittelnorwegen werden so viele und große Heilbutt gefangen wie in den Gewässern um Leka. Im Innland der Region Namdalen findet der Angler reichlich Forellen, Äschen, Saibling, Hecht und viele andere Fischarten in über 2000 Fischseen- und Teichen.

Nord-Trøndelag hat auch eine große Population von Raubtieren. Luchs, Wolf und Bär sind hier keine seltenen Tierarten. Das führt oft zu Problemen. Wölfe fallen in Rentier- und Schafherden ein. Die Einwohner sitzen in einer Zwickmühle. Es widerspricht sich, einerseits Herden zu halten und gleichzeitig den Raubtierbestand zu erhalten. Die Norweger sagen: „Möglicherweise ist dies der Preis, den wir zu zahlen haben, um eine der letzten intakten Wildnis Europas zu erhalten, die Villmarka, entlang Norwegens östlicher Grenze in der grünen Arktis.“